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Meine Politik

Machen wir uns nichts vor, mit einer Stimmbeteiligung die zwischen 30 und 45 Prozent schwankt, kränkelt unsere Demokratie. Viele Menschen haben den Glauben an die Politik verloren. Haben sich enttäuscht davon abgewendet oder nach dem Motto «die da oben in Bern machen ja eh was sie wollen» gar nie daran beteiligt.

Ich möchte aufzeigen, dass, wer Mut, Entschlossenheit und Konfliktbereitschaft mitbringt, sehr wohl etwas in der Gesellschaft ändern kann. Denn ich will die Gesellschaft verändern. Ich bin fest davon überzeugt, dass sich hinter den Wörtern Gerechtigkeit, Solidarität, Demokratie und Freiheit keine blossen Schlagwörter stecken. Sie sind das Fundament meiner politischen Ansichten.

Wenn 68 Milliarden Franken über Nacht und ohne Auflagen an eine marode Super-Bank (UBS) überwiesen werden, wenn gleichzeitig Parteien kurz vor wichtigen Abstimmungen im National- und Ständerat von derselben Bank Geld bekommen, dann stimmt etwas nicht. Wenn es in einer Gesellschaft schreiende Ungleichheiten gibt, wenn zum Beispiel die 300 reichsten Schweizerinnen und Schweizer gleichviel Vermögen wie 70 Prozent der Bevölkerung besitzen, auch dann stimmt etwas nicht.

Einem wachsenden Teil der Gesellschaft geht die Geduld für die Hinnahme einer solch offenkundig ungerechten Verteilung von Lebenschancen allmählich aus. Das gefährdet das Vertrauen in eine Demokratie, die scheinbar nichts dagegen tun kann – oder will. Diejenigen, die wir gewählt haben, haben keine Macht. Und diejenigen, die Macht haben, haben wir nicht gewählt.

Es ist an der Zeit wieder einmal die Frage zu stellen, wer denn die Regeln in diesem Land bestimmt. Ist es die so genannte Wirtschaftselite oder ist es das Volk? Sind es die Banken und Abzocker oder die Demokratie?

Wir brauchen eine Schweiz die wir alle mitgestalten können. Eine Schweiz die ihre Verantwortung wahrnimmt und die Ungerechtigkeiten aus der Welt schafft. Eine Schweiz die dank erneuerbaren Energien und Energieeffizienz tausende neue Arbeitsplätze generiert und somit mithilft, der drohenden globalen Klimakatastrophe entgegen zu wirken. Eine Schweiz welche ihre internationale Pflicht wahrnimmt und gegen Krieg, Ausbeutung und Hunger kämpft statt unnütze Milliarden in die Armee zu buttern.

«Ändern was dich stört», der Spruch der JUSO. Treffend. Denn ich will ändern was mich stört.

Unterstütze mich und versende für mich ein Postkarte an Deine Freunde. Nur wenn wir alle wählen, dann klappt's!

«Dene wos guet geit
Giengs besser
Giengs dene besser
Wos weniger guet geit
Was aber nid geit
Ohni dass's dene
Weniger guet geit
Wos guet geit»

Mani Matter